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Wir haben Flori am 21. März 2006 verloren, ein Autounfall hat uns den lieben Schatz genommen. Wir sind so unendlich traurig und vermissen ihn so sehr.

Hallo, ich bin Flori, genannt auch Kroeti, Strullibaer oder Baby

geboren im Mai 1996, nachdem meine Mutter - eine reinrassige Perserkatzte - sich unstandesgemaess mit einem gewoehnlichen Hauskater eingelassen hatte. Ich wuchs im Schwarzwald in der Naehe von Achern mit einer Schwester auf und bin Mitte Juli von meiner damaligen Dosine nach Buehl gebracht worden. Eigentlich sollte ja meine Schwester verkauft werden, aber das Zweibein, welches wir besuchten, bestand darauf, dass ich einen neuen Lebensraum beziehen sollte. Ich muss im Nachhinein sagen, ich hatte Glueck mit dieser Entscheidung.

Ich bezog also ein Haus mit Garten, allerdings war da schon so ein schwarz/weisses Fellmonster, welches mich erstmal angefaucht hat, aber mit der Zeit haben wir uns angefreundet. Er hat mir auch erzaehlt, dass vor mir schon ein anderers Fellmonster da war, welches aber ueber die Regenbogenbruecke gegangen sei und meine neue Dosi deshalb sehr traurig waere und ich nun ihre Traenen stillen sollte. Habe ich dann auch gerne gemacht.

Ihr koennt es Euch wahrscheinlich nicht vorstellen, aber die haben mir doch tatsaechlich eine Leine umgebunden und nur so durfte ich ins Freie. Nach einiger Zeit haben sie den Unfug mit der Leine aber gelassen und ich durfte frei laufen. Zum Dank habe ich gleich eine Maus nach Hause gebracht. Dosi war entzueckt!

Nach einem dreiviertel Jahr wurde ich in eine Transportbox gesetzt und ins Auto verfrachtet. Robi erzaehlte mir, dass ich nun zum Tierarzt gebracht und meiner Maennlichkeit beraubt werden wuerde. Das war wohl der Tribut, den man zollen musste um ein schoenes, gemuetliches Zuhause mit immer gefuellten Futternaepfen zu haben. Okay, ich fand es nicht so schlimm, hatte ohnehin keine Ahnung, was es mit dieser “Maennlichkeit” auf sich hat. Robi konnte dazu uebrigens auch keine Angaben machen. Irgend etwas war danach schon anders, aber genau sagen was es war, kann ich nicht. Im uebrigen lief ich nach wie vor jeden Tag in den Garten, hob meinen schoenen Sterz und strullte die Buesche und Blumen an - alles meins! Dosi war bestuertzt und konsultierte den Tierarzt. Der aber meinte, so etwas koenne auch bei kastrierten Katern vorkommen und ich waere halt was Besonderes. Warum Dosi bis heute sauer wird, wenn ich zum Beispiel im Esszimmer die Stuhlbeine bestrulle, weil sie mich nicht schnell genug nach draussen laesst, kann ich gar nicht verstehen.

Robi hat schon beschrieben, dass sie uns ins Ausland verschleppt haben. Aber auch ich muss sagen, in Sessenheim ist es sehr schoen, wir haben hier auch Freunde gefunden, z.B. Fips, sie wohnt gegenueber und Dosi versorgt sie, wenn ihre eigene Dosi nicht da ist. Fips hat vor zwei Wochen ein Schwesterchen bekommen, aber sie ist gar nicht gluecklich darueber. Im Haus hinter uns wohnt Sally, eine keine schwarze Franzoesin, olala! Sie hatte in Fruehjahr zwei Babys und eines davon, der kleine Charly, ist im Haus ganz hinten eingezogen, besucht uns aber oefters. Dann gibt es noch Nina, auch eine schwarze Mieze, die aber nicht so beliebt ist. Warum weiss ich aber nicht.Dann gibt es da noch Lassie, sie ist eine Collihuendin, manchaml tobt sie, wenn wir auf dem leeren Grundstueck neben ihr Mauese fangen, aber im Grunde ist sie sehr lieb.

Bei dem Foto um Schnee koennt Ihr sicher erkennen, dass ich ein Halsband trage. An diesem Band haengt unsere Namenshuelse und ein Magnet, damit wir jederzeit zurueck ins Haus koennen. Dosi und Dieter haben naemlich gleich beim Hausbau eine Katzenklappe fuer uns einbauen lassen. Ist recht praktisch wenn es zu regnen anfaengt oder ein fremder Hund hinter uns her sein sollte.
Die Klappe ist nachts immer zu, aber wir haben uns daran gewoehnt - es ist wegen Mickey, Frauchen hat seinen Tod noch immer nicht so ganz ueberwunden.  Ich muss abends immer frueher rein, sie sagen, ich wuerde nicht nach Hause kommen, wenn die Naechte so lau sind und alles so interessant draussen ist. Meine Guete - nur weil ich mal eine Verabredung hatte, total die Zeit vergessen und erst morgens um drei nach Hause kam. Sie behandeln mich wie ein Baby, das nervt manchmal. Auch wenn Dosi mich in den Arm nimmt und “bist Du mein kleines Babylein” saeuselt. Aetzend! Herrchen sagt auch, ich sei so verwohnt, aber im Grunde ist er dran schuld, denn er selber ist es, der mich verwoehnt. Natuerlich mische ich mich in die Diskussionen wer jetzt wen und warum verwoehnt nicht ein, Hauptsache, sie tun es.

Hier seht Ihr mich mit Robili auf der Terrasse. Meist vertragen wir uns sehr gut, ab und zu muss aber ausgemacht werden, wer der Herr im Haus ist. Seit Foxi da ist, muessen wir uns auch noch gegen den durchsetzen. Aber wie Robi schon beschrieben hat, der arme Kerl hat uns so leid getan, dass wir Dosi gestattet haben, ihn bei uns aufzunehmen.

So, als naechster kommt nun Foxi dran, ich muss mich kurz fassen. Schaut mal wieder bei mir vorbei, es ergibt sich ja immer mal wieder was Neues.

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